Schauspiel & Chansons nach Klaus Mann
Mephisto
– Der Pakt mit der Macht – · mit Harald Schwaiger
Hendrik Höfgen ist ein aufsteigender Schauspieler zur Zeit des Nationalsozialismus, der eine außergewöhnliche Karriere macht. Ein Schauspieler, gefangen zwischen Macht, Karriere, Gefahr und Verrat.
„… ein fulminantes Meisterstück höchster Schauspielkunst …“Rainer Maler, Westfalen-Blatt
„Schauspieler Harald Schwaiger brilliert im Solo-Drama Mephisto.“Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten
„Was für ein packender, hochkonzentrierter Theaterabend.“Stefan Keim
Aus einer Demokratie wird eine Diktatur. Alle müssen für sich entscheiden, wie sie sich zum politischen und gesellschaftlichen Umbruch positionieren.
Der Preis für Höfgens Ruhm ist der Verrat an Freunden und persönlichen Idealen. Er nimmt die Rolle des Mephisto in „Faust I“ an und erkennt erst viel zu spät, dass er den Pakt mit dem Teufel bereits selbst geschlossen hat. Im Zentrum steht die Frage nach Opportunismus und Widerstand – und wie sich die Kunst zur Macht verhält. Klaus Mann appelliert in seinem 1936 im Exil geschriebenen Roman an die Verantwortung von uns allen. Eine Debatte, die an Aktualität nicht verloren hat.
Über Klaus Mann und den Roman
Klaus Mann, geboren 1906 in München und Sohn von Thomas Mann, wurde nach 1933 einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Exilliteratur. Er starb bereits im Alter von 43 Jahren 1949 in Cannes.
1936 erschien der Roman „Mephisto“ zum ersten Mal im Exilverlag Querido in Amsterdam. 1966 wurde er in der BRD verboten, 1981 kam er trotz Verbots neuerlich heraus und entwickelte sich zu einem Kultbuch. Vorbild der Hauptfigur war der Schauspieler, Regisseur und Intendant Gustaf Gründgens, der in der NS-Zeit – gefördert von Hermann Göring – eine steile Karriere einschlug.
1981 wurde der Roman von István Szabó mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle verfilmt. „Mephisto“ bekam 1982 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.
„Wer Harald Schwaiger als Mephisto nicht erlebt hat, hat etwas verpasst.“Rainer Maler, Westfalen-Blatt
ottTheater im Dortmunder U